… von der Inspiration, zur Idee, zum Projekt, zum Film.

Das Schönste für mich ist es, wenn aus inspirierenden Ideen wunderbare Projekte werden, die einen tieferen Sinn verkörpern. Die Menschen erreichen. Zum Nachdenken anregen. Und die Kraft haben über die fiktionale Geschichte hinaus, auch einen Funken in die reale Welt zu setzen. Das schönste Medium für eine Botschaft, die so es vermag Herz & Verstand geleichermaßen zu berühren, ist für mich der Film. Und aus diesem Wunsch sind diese Projekte entstanden.

Ein Vorläufer dazu war mein Abschlussprojekt in der Schauspielschule. Wir hatten damals das Thema „Krieg“ gestellt bekommen und durften frei und kreativ werden. Diese Freiheit der eigenen Interpretation und der eigenen Sicht auf die Welt verbunden mit der aktiven Entscheidung: „Was will ich davon, im wahrsten Sinne des Wortes ins Rampenlicht auf die, in diesem Fall, Bühne bringen?“, hat mir einen Zugang zu meinem künstlerischen Selbst gegeben; und die Tür geöffnet diesen Weg weiter zu gehen …

„Moment mal, das hier ist doch gar kein (ganzer) Film“. Ja, das ist richtig. Es sind nur Szenen, doch diese tragen ja schon das Potential in sich, auch ein echter Film werden zu können. Wie der Samen schon die ganze Pflanze in sich trägt – und sei er noch so klein. Und so mache ich mich auf diesen Weg. In kleinen Schritten, die für mich schon ganz großartige sind.

An sich ein Alltagskonflikt –

die wirklichen bewegten Szenen spielen sich direkt in unserer Mitte ab. Hier der Mutter-Tochter-Konflikt hinter den unschuldigen weissen Türen, wo keiner genau hinschaut und die Familien sich alle Mühe geben, diese Türen nach Möglichkeit verschlossen zu halten, um den Schein der Halbgötter in weiss zu wahren.
Mit dieser szenischen Arbeit schauen wir dort hin, wo sonst soziale Höfflichkeit waltet und die Gesellschaft eher wegschaut. Doch genau das ist für mich der Punkt, wo ich künstlerisch ansetzen möchte.

Eine Arbeit mit Director (Regisseur) Dino Fetzer

Teaser: Unter der Oberfläche (Genre:Drama)

Die Frage nach dem Sinn, und wann ein Leben noch lebenswert ist.

Gemeisame Umsetzung der Idee und des Drehbuchs von Jungregisseurin Lina Victoria Schmeink