There’s a wonderful NEW YORKER cartoon of a man standing in front of passengers on a plane with a rifle and a notebook in his hand, saying „Now, sit still. No one is going to be hurt. I just want you to listen to a few of my poems.“ Poetry has never been a favorite American pastime.

Goldberg, Natalie. Writing Down the Bones.

frei übersetzt

Es gibt eine wunderbare Stelle in einem NEW YORKER Comic, wo ein Mann mitten im Flugzeug, vor den anderen Passagieren mit einem Gewehr in der einen und einen Notizblock in der anderen Hand steht, und sagt: „Keiner von Ihnen wird verletzt werden, wenn Sie jetzt ganz still sitzen und leise sind. Ich verlange von Ihnen nur, dass Sie sich ein paar meiner Gedichte anhören.“ Lyrik war eben noch nie DAS Lieblingshobby der Amerikaner.

Das ist bei uns Deutschen vielleicht ein bisschen besser, weil wir ja traditionell mit Goethe und Schiller, Heinrich Heine und natürlich mit dem Sing-Sang im Ohr von Eduard Mörike’s „Frühling lässt sein blaues Band …“ aufgewachsen sind. Somit fasse ich Mut, auch vor dem Hintergrund, dass mein „ich hab‘ da mal ein Gedicht geschrieben, willst Du’s hören?“ manchmal große Ähnlichkeit zu den Mimik-Reaktionen hat, wie bei der Unterhaltung über die Schönheit einer mathematischen Formeln Doch es gehört eben auch zu mir. Und so eine Homepage hat ja den Anspruch eine digitale Visitenkarten zu sein. Und das Schöne hier ist, Sie entscheiden selber, was Sie hiervon lesen wollen.